Das Projekt

Die Ausgangslage in der vom Fachverband ÖRSV führenden Mannschaftssport- Sparte „Inline-Skaterhockey“ ist in den letzten Jahren aufstrebend. Der Inline-Skaterhockey Sport hat sich die letzten Jahre rasant weiterentwickelt.

Mittlerweile wird diese Sportart in regionalen und überregionalen Leistungs- und Altersstufen aus. Es gibt drei Leistungsklassen in der allgemeinen Klasse. Die höchste Liga (Bundesliga Damen und Bundesliga Herren) spielt österreichweit. Die zweite und dritte Leistungsklasse wird in regionalen Ligen ausgetragen. Darunter gibt es noch auf Turnierbasis bestehende Einstiegsmodelle, extra für den Breitensportbereich ausgelegt. Im Nachwuchs gibt es vier unterschiedliche Altersklassen sowie eine österreichweite Damenliga. Seit 2018 werden auch eigene Mädchenklassen ausgespielt.

Trotz „Randsportart“ kann die Sportart in den letzten Jahren nicht nur national- sondern auch international große Erfolge verbuchen. Beispielsweise wurde der Verein ISV Tigers Stegersbach zum „BSO Verein des Jahres 2017“ ausgezeichnet ( siehe ORF Bericht ). Auch konnte bei einem internationalen Erasmus+ „Schule&Sport“ Projekt europaweit der ausgezeichnete dritte Gesamtrang eingefahren werden!

Trotzdem wird Nachwuchsarbeit an der Basis in dieser Sportart meist allein von Vereinen und deren Mitgliedern finanziert. Es drohen unüberbrückbare finanzielle Einstiegsbarrieren für Kinder und deren Eltern. Fahrtwege, Sportausrüstungen und die noch geringe vorhandene Unterstützung (Sponsoren,…) erschweren eine Entwicklung. Es gibt unterschiedlich gut organisierte Nachwuchs-Zellen welche recht eigenständig und Großteils mit wenig offiziellen Unterstützungen gute Nachwuchsarbeit leisten. Die Gefahr, dass viele Vereine diesen Weg, ohne finanzielle und ideelle Unterstützung diesen Weg nicht dauerhaft beschreiten können, scheint in Zukunft größer zu werden.

Über dieses Projekt sollen durch eine erste Vernetzung grundlegende Änderungen in der Basisarbeit der beteiligten Projektpartner bewirkt werden.

Auswahl der Standorte und Projektpartner:

Die Projektmaßnahmen richten sich im ersten Projektschritt an definierte Standorte (Talente-Nachwuchszellen). Diese Zellen sind meist bereits in Fachverbandsstrukturen eingegliedert. Es wurden aber auch neue Vereine ausgewählt (derzeit noch ohne Dachverband) um so auch Pilotstudien für komplette Neueinsteiger (Vereine) zu entwickeln. Es wird bei der Auswahl der Zellen auch auf eine möglichst große geographische Breite gesetzt, um so möglichst viele Landesverbände in die Projektstruktur einzugliedern.

Den Status als offizielle „Talent“-Zelle wird nur ausgewählten Vereinen zuerkannt, welche die Bereitschaft zeigen Scouting Maßnahmen in Schulen und Ausbildungsstätten zu starten und umzusetzen. Die Einheiten werden prinzipiell immer in Kooperation mit lokalen Zellen umgesetzt. So wird eine nachhaltige Strategie zum Übergang Hobbysport-> Vereinssport forciert.